Meal Prep Don’ts – diese Fehler solltest du vermeiden

Meal Prep kann uns den Alltag auf verschiedenste Weise erleichtern. Cleveres Vorkochen kann nämlich nicht nur dabei helfen, eine gesündere Ernährungsweise endlich in die Tat umzusetzen oder sich nach einem speziellen Diät- oder Ernährungsplan zu richten. Vielmehr macht es Meal Prep außerdem auch leicht, im Alltag jede Menge Zeit einzusparen und Kochstress nach Feierabend zu vermeiden.

Zugegeben, am Anfang mag es etwas ungewohnt sein, Mahlzeiten für mehrere Tage vorzubereiten und portioniert in Dosen oder Gläser zu verpacken. Wer jedoch einmal mit Meal Prep startet, möchte die vielen Vorteile meist schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen.

Damit der Start als Meal Prepper dabei möglichst reibungslos verläuft, haben wir hier die wohl weitverbreitetsten Meal Prep- Anfängerfehler zusammengestellt. Werden diese Vorkoch-Fettnäpfchen jedoch vermieden, sollte einem erfolgreichen Start mit Meal Prep nichts mehr im Wege stehen:

Missglückter Start: der zu frühe Einkauf

Wer zum ersten Mal vorkocht, kann es manchmal gar nicht abwarten: Endlich gesünder essen, endlich keine eiligen Einkäufe nach Feierabend mehr. Voller Euphorie machen sich viele Meal Prep- Anfänger dann schon einmal eilig an den Großeinkauf – nur um dann festzustellen, dass es danach an der Zeit zum Kochen fehlt.

Das ist ärgerlich. Schließlich sind viele Zutaten (Obst, Gemüse oder Fleisch) dann, wenn es erst einige Tage später ans Kochen geht, nicht mehr wirklich frisch. Manche Zutaten müssen nach längerer Lagerung sogar weggeworfen werden oder aber lassen Frische und Geschmack der aus ihnen zubereiteten Mahlzeiten leiden – und das muss ja nicht sein.

Besser ist es darum, an genau dem Tag einkaufen zu gehen, an dem die Meal Prep-Gerichte auch zubereitet werden sollen. So bleiben alle Zutaten bis zu ihrer Zubereitung frisch, knackig und es müssen keine Lebensmittel weggeworfen werden.

Und: Auch das Einkaufen „nach Gefühl“ klappt meistens weniger gut. Besser ist es, genau zu Planen, welche Gerichte in welcher Menge zubereitet werden sollen und eine entsprechende Einkaufsliste zu schreiben. So landet garantiert nicht zu viel im Einkaufswagen – und das hilft zusätzlich auch noch dabei, mit Meal Prep sogar Geld zu sparen.

Mit komplexen Rezepten starten

Viele Meal Prep- Anfänger betrachten das Planen und Vorbereiten ihrer Mahlzeiten als einen Start in ein gesünderes Leben und wollen endlich mit einer ausgewogeneren Ernährung beginnen. Das ist auch gut so und Meal Prepping in der Tat eine besonders große Hilfe. Dennoch sollte es vermieden werden, als Prepping-Anfänger übermotiviert ausschließlich völlig neue, unbekannte und komplexe Rezepte mit vielen vielleicht sogar unbekannten Zutaten zuzubereiten.

Hier ist die Gefahr von Enttäuschungen und gleich mehreren weniger gelungenen Mahlzeiten einfach zu groß – und das wäre doch schade um die investierte Zeit und die Lebensmittel.

Besser ist es, sich stattdessen für maximal ein komplexeres und mehrere einfache Gerichte mit ähnlichen Zutaten zu entscheiden. So nimmt die Vorbereitungszeit der Gerichte am Anfang weniger Zeit in Anspruch. Hat man sich dann erst einmal an das Vorkochen auch größerer Portionen und die übrigen Meal Prep –Abläufe gewöhnt, können auch nach und nach kompliziertere Rezepte ins Repertoire aufgenommen werden.

Kühlen nicht vergessen

Während des Kochens sollten einzelne Zutaten nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehengelassen werden. Gleiches gilt auch für die bereits zubereiteten Gerichte. Soll es schließlich mit der Haltbarkeit der vorbereiteten Gerichte klappen, ist es wichtig, die Frische ihrer Zutaten zu bewahren und das Wachstum von Bakterien zu verhindern. Dann, wenn es mit dem Kochen mal etwas länger dauert, sollten frische Zutaten darum immer bis zu ihrer Verarbeitung im Kühlschrank bleiben.

Schnell mal vorbereiten?

Die Mahlzeiten für die nächsten Tage sind geplant und der Einkauf erledigt. Nun müssen die Gerichte nur noch schnell und am besten „zwischendurch“ vorbereitet werden? Kein guter Plan! Schließlich sollte für die Vorbereitung mehrere Gerichte immer ein Wochentag ausgewählt werden, an dem etwas mehr Zeit zum Kochen zur Verfügung steht. So gelingt die Vorbereitung leichter und macht auch noch Spaß – und außerdem soll durch Meal Prep Kochstress ja schließlich gerade vermieden werden!

Durchgegart?

Diese Regel gilt nicht nur beim Meal Prepping: Insbesondere Schweine- und Geflügelfleisch sowie Eier sollten immer ausreichend erhitzt bzw. durchgegart werden! Anderenfalls können sich Bakterien vermehren und uns krank machen. Beim Meal Prepping bedeutet das insbesondere: Vorbereitete Speisen vor dem Verzehr stets noch einmal ausreichend erhitzen! So haben Keime und Bakterien auch beim Meal Prepping keine Chance.

Kein Chaos am Arbeitsplatz

Gerade dann, wenn Speisen für eine ganze Woche vorbereitet werden, kann es in der Küche hoch hergehen. Chaos sollte man aber auch bei längeren Vorbereitungsarbeiten nicht aufkommen lassen. In einer chaotischen Küche macht Meal Prepping nämlich weniger Spaß und dauert außerdem auch noch länger.

Besser: Zutaten und benötigte Utensilien schon bereitstellen, bevor es mit dem Kochen losgeht. So ist alles schnell griffbereit und zeitraubendes Suchen während des Kochens entfällt.

Außerdem gilt natürlich: Der Arbeitsplatz – insbesondere Schneidebretter und Messer – müssen stets sauber gehalten werden! Wir nämlich beispielsweise ein Schneidebrett für Fleisch und roh verzehrte Zutaten gemeinsam verwendet, können Bakterien oder Verunreinigungen auch auf die Zutaten gelangen, die später nicht erhitzt werden! Das kann das Wachstum von Bakterien begünstigen und uns krank machen!

 

 

Beitragsbild: Fotolia.com – © frinz

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